Sonntag, 13. August 2017

Rollin, rollin, rollin.... mein Lieblingsrezept in diesem Sommer: Sommerrollen mit Quinoa und Cashew - Kokosdip


Juhu... es gibt mich noch.... ja wirklich, auch wenn es in letzter Zeit so scheint, als hätte ich die Bloggerei aufgegeben. Nein, habe ich nicht! An sich blogge ich wirklich gerne, aber die Zeit... in den letzten Monaten gleicht mein Leben einer Achterbahnfahrt, ein ständiges Auf und Ab und das in rasantem Tempo...


Und so kommt es, dass ich diesen Text im Auto sitzend verfasse, auf dem Weg in den Urlaub. Und vielleicht, ganz eventuell schaffe ich es sogar, den Text auch noch zu posten, sobald wir wieder daheim sind. Die Bilder habe ich schon vor einer ganzen Weile gemacht. Die Sommerrollen, um die es heute geht, gab es nämlich schon häufiger bei uns. Die sind superlecker, fix gemacht und gerade für wärmere Tage ideal. Auch wenn die zur Zeit ja leider dünn gesät sind.... 



Zutaten: 

für die Sommerrollen (4 Personen)
80 g Quinoa
etwas Salat 
1 Gurke 
1 Paprika 
1 Hand voll Zuckerschoten 
1 rote Beete 
1/2 Galiamelone 
100 g Feta 
Kokosflakes
Pinienkerne
16 Blätter Reispapier 

Außerdem eine große flache Schale mit heißem Wasser im Durchmesser des Reispapiers 

für den Dip:
200 mL  Kokosmilch 
100 g Cashewmus (ich stelle es selbst her, aber man kann es auch kaufen)
50 g süße Chillisauce
1 EL Limettensaft 
1 TL Sojasauce 



Zubereitung:
Quinoa in einem Sieb gut waschen, um die Bitterstoffe heraus zu spülen. In einem kleinen Topf mit heißem, gesalzenem Wasser etwa 25 Minuten gar köcheln lassen. Den Salat waschen und trockenschleudern. Die Zutaten für die Sommerrollen waschen, trocknen und in geeignete Stücke schneiden. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Feta bröseln. 

Für den Dip Kokosmilch, Cashewmus und Chillisauce in einem kleinen Topf vermengen und kurz erwärmen. Mit Limettensaft und Sojasauce abschmecken. Zu den Sommerrollen reichen. 


Für die Fertigstellung jeweils ein Reispapier in heißem Wasser einweichen. Auf einen trockenen Teller legen und nach eigener Wahl mit Zutaten belegen. Die oberen und unteren Ränder über die Füllung klappen, dann die Füllung mit dem Reispapier straff aufrollen. 

Sonntag, 25. Juni 2017

Himbeereis zum Frühstück ...?


Während meine Lieben Smoothies, Lassis und ähnliches zum Frühstück lieben, brauche ich etwas Handfesteres zwischen den Zähnen. Jahrelang gab es das in Form von kräftig -  deftig lecker Käse auf Brot, Toast oder Brötchen. 
Inzwischen liebe ich die Abwechslung. Mal deftig, mal eher süß mit Obst und Joghurt, immer gerne ein wenig Knusper anbei ...  den gemixten Frühstücksdrinks, die meine Liebsten am Morgen bevorzugen und die ich laufenden Band produziere, konnte ich bisher lediglich eines abgewinnen: den neuen Hochleistungsmixer zu bedienen. Yay, das macht tatsächlich Spaß! Kaum an, schon fertig. Das hat was für sich. Schmecken tut es durchaus auch, aber es ist halt nichts zu "essen" und insofern als Frühstück für mich völlig ungeeignet. 


Smoothiebowls kursieren ja schon länger im Netz; in der Regel auf Basis von Bananen und/oder gefrorenen Früchten. Bananen gehen für mich so gar, da gibt es so eine Geschichte, aber das würde jetzt zu weit führen....
Gefrorenes Obst passt da schon besser. Gerade jetzt im Sommer bei diesen Temperaturen. Grund genug, endlich mal eine Smoothiebowl zu probieren. Das Topping lässt sich variieren, je nachdem, was man so mag. Wir hatten eine wunderbare Auswahl an Sommerfrüchten, Kakaonips, Kokos, Blütenpollen und meinem zur Zeit heiß geliebten Nusschrunch. 

"Ein bisschen wie leicht geschmolzenes Himbeereis mit lauter lecker Sachen drauf", kommentiert das Kind. Ich nenne es das perfekte Frühstücksglück.



Zutaten für 4 Personen:

für die Smoothiebowl:
300 g griechischer Joghurt 
300 g gefrorene Himbeeren
200 g Kirschen, entsteint und gerne leicht angefroren oder zumindest aus dem Kühlschrank
2 EL Cashewbutter 
1/2 TL Ahornsirup 

für das Topping:
Nusschrunch (am besten schon am Vortag herstellen)
Kokosflakes und/ oder Flocken 
Kakaonips
Blütenpollen 
Obst deiner Wahl, bei uns: Kirschen, Himbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren 

für den Nusschrunch: 
75g Mandeln
75 g Sonnenblumenkerne
1 EL Quinoa, roh 
1 EL Ahornsirup 
1EL Honig 
2 Prisen Salz 
1/2 TL Zimt


Zubereitung:

Für die Smoothiebowl alle Zutaten in den Mixer geben und auf hoher Stufe mixen. In Schüsselchen servieren und nach eigener Wahl mit Toppings belegen.



Für den Nusschrunch den Ofen auf 150° Ober- und Unterhitze vorheizen. Mandeln, Kerne und Quinoa etwa 5 Minuten in einer Pfanne ohne Öl rösten. Gewürze zugeben und 1 Minute weiter erhitzen. Honig und Ahornsirup zufügen. Solange weiter erhitzen, bis alle Flüssigkeit weg ist. Im vorgeheizten Ofen 20 bis 25 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und luftdicht verschließen. 


Der Nusschrunch ist seit einiger Zeit mein Dauerbrenner auf dem Frühstückstisch. Er schmeckt auch auf griechischen Joghurt oder nur mit ein wenig Obst. Noch knuspriger wir der Mix, wenn du 2 Esslöffel Kokosflocken kurz vor Zugabe der Gewürze hinzufügst. Ich habe in diesem Fall darauf verzichtet, da nicht alle in diesem Hause solche Kokosfanatiker sind, wie ich. Nüsse dagegen liebt die gesamte Familie A., insbesondere wenn sie in Honig geröstet sind.