Samstag, 18. November 2017

Glutenfreie Schoko Crossies - erstes weihnachtliches Naschwerk


 Ja ist denn schon Weihnachten? Natürlich nicht. Dennoch, für alle die, die der Ansicht sind, Mitte November passt, um mit Weihnachtlichem zu beginnen, hier mein erstes Naschwerk. Alle „Spätzünder“ warten bis Weihnachten, denn diese süße Leckerei eignet sich auch hervorragend für ein last - minute - Mitbringsel.


Normalerweise gehöre ich auch eher in die Kategorie besser spät als nie, wenn es um Weihnachten geht, gestern aber hatte ich eine Eingebung. Liegt wohl daran, dass ich „Kindkrank“ zu Hause weile und mir so langsam die Decke auf den Kopf fällt… 
Es gibt so Ideen, die man sofort in die Tat umsetzen muss.  Also flink die Hörspiel - Pause genutzt - ein Hoch auf die ??? -, in die Küche gehuscht und in medias res gegangen…


Die Crossies sind flugs zusammengerührt und ehrlich… mega!
...und dennoch, mit Vorsicht zu genießen, denn hier verbirgt sich ein riesiges  Suchtpotenzial…
  

Zutaten für eine Tüte feinstes Naschwerk:

75 g Schokolade (ich habe zur Hälfte Vollmilch und zur Hälfte dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil verwendet)
1/4 TL Kokosöl

2 EL Kokosnusschips (geröstet)
1 EL Mandeln, gehackt
1 TL Quinoa (roh)
1 EL Puffreis
2 TL Vanille-Karamell, klein gehackt
etwas Vanillepulver 
etwas Zimt
2 Msp. Kardamom 
1 Prise Salz 




Zubereitung:
Quinoa, Pops und Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen. Schokolade hacken. Tablett mit einem Backpapier auslegen.
Kokosöl schmelzen und mit der Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Gewürze zufügen und vermengen. Dann alle anderen Zutaten zugeben und gut vermengen. Mit einem Löffel kleine Portionen auf das Backpapier geben und trocknen lassen.




Sonntag, 5. November 2017

Kürbis(als)pasta mit Spinat und Pesto



 Letztes Jahr habe ich mir einen Spiralschneider zugelegt. Wie das oft so mit den Neuanschaffungen ist, war ich alsdann im absoluten "Gemüsenudel- Fieber. Alles musste sprialisiert werden, ob als Pasta oder für den Salat. Muss sich ja lohnen und lecker sind diese "Nudeln" sowieso. 
Logischerweise kam ich auf die grandiose Idee, auch Kürbis zu Pasta zu verarbeiten. Ein neuer Einsatz für meinen hochgeschätzten Spiralschneider war angesagt. Jetzt sollte der Kürbis dran glauben. 
Der Hokkaido erwies sich als widerstandsfähig- ich nicht!  Abgesehen davon, dass ich natürlich irgendwann Hunger hatte, hatte sich auch noch mein liebster Schwiegerpapa zum Essen angekündigt. Der heißgeliebte Hokkaido wollte sich allerdings nicht so einfach spiralisieren lassen. Stattdessen hatte er sich inzwischen über die ganze Küche verteilt. Ist halt’ keine Zucchini so ein Kürbis.... 


Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass es an diesem Tag keine Kürbis - Pasta gab. 
Dafür hatte ich - dem Internet sei Dank - kurze Zeit später ein Aha - Erlebnis. Kürbispasta geht auch einfach. Der Spaghettikürbis macht die sogar ganz von alleine... Ja schon der Name weist darauf hin ... Ehrlicherweise war mir diese Sorte bis dato aber echt noch nicht untergekommen. 
Inzwischen habe ich dieses Gericht schon häufiger gekocht. Einfach lecker und total easy peasy und vor allem fix gemacht.  




Zutaten: 

Für die "Pasta":
1 Spaghettikürbis
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen 
2 Hand voll Spinat 
180 g Cocktailtomaten
etwas Öl 
Salz, Pfeffer, Muskat 
40 g Parmesan 
Pinienkerne

Für das Pesto:
1 Hand voll Spinat 
2 EL Olivenöl
2 EL Kürbiskernöl 
40 g Kürbiskerne 
45 g Parmesan 
Salz, Pfeffer 



Zubereitung: 
Für das Pesto die Kürbiskerne in der Pfanne ohne Fett anrösten bis sie knacken und zu duften beginnen. Abkühlen lassen. Dann die übrigen Zutaten zugeben und mit dem Stabmixer zu einem cremigen Pesto pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 200 Grad Ober - und Unterhitze vorheizen. Zwiebel halbieren. Eine Hälfte ein Scheiben schneiden. Eine der Knoblauchzehen ebenfalls in Scheiben schneiden. Beides auf das Backpapier geben.
Den Kürbis oben und unten abschneiden und halbieren. Mit etwas Öl bestreichen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.  Mit der Schnittfläche auf die Zwiebel und den Knoblauch auf das Backpapier legen und etwa 35 Minuten im heißen Ofen backen. Tomaten waschen, trocknen und nach etwa 15 Minuten mit auf das Backblech legen.

Die Pinienkerne ohne Fett rösten. Den Parmesan reiben. 

Den Rest der Zwiebel und des Knoblauchs fein hacken. Etwa 10 Minuten vor Garzeitende des Kürbis’ in die heiße Pfanne geben und goldbraun anbraten. Spinat zugeben und zerfallen lassen. Nun den Kürbis aus dem Ofen holen. Die "Spagetti" mit einer Gabel auskratzen und zum Spinat geben. Den Parmesan zugeben. Zum Schluss die Tomaten vorsichtig unterheben und mit dem Pinienkernen bestreuen. Mit dem Pesto servieren. 





Dienstag, 31. Oktober 2017

Kürbisecken zum Feiertag


Uuups, da neigt sich der Oktober auch schon dem Ende zu. Während meine - inzwischen schon ganz schön großen-  Minimonster den diesjährigen Feiertag Halloween-mäßig gruselnd genießen, lehne ich mich lieber gemütlich mit einem Stückchen Kuchen zurück. 
Immerhin - hierfür habe ich heute eine gesünderer Variante gewählt. Ich habe nämlich festgestellt, dass Herr A., der sonst gar nicht so auf Kuchen abfährt, von den gesünderen Varianten sehr angetan ist.
Und da die Minis heute Abend bestimmt genügend Süßkram abgreifen werden, schadet auch ihnen eine weniger süße Schmause zuvor bestimmt nicht.


Das Kürbispüree habe ich in diesem Jahr nicht extra in größerer Menge hergestellt. Da wir sehr oft Ofenkürbis essen, habe ich einfach ein bisschen Kürbis pur mitgegart. Schon fertig....



Zutaten: 
100 g Kürbispüree
40 g Dattelsirup
35 Agavendicksaft
25 g Kokosblütenzucker
1 Ei
20 ml Kokosöl
1 EL Milch
100 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Backpulver 
1 TL Zimt 
1/2 TL Vanillepulver
1/2 TL Ingwer
1/2 TL fleur de sel
100 g gemischte Nüsse
30 g Schokolade 

Zubereitung 
Eine Kleine Backform mit Backpapier auskleiden. Ofen auf 180°C Ober - und Unterhitze vorheizen. Nüsse und Schokolade grob hacken und beiseitestellen.
Das Mehl mit dem Backpulver, den Gewürzen und dem Fleur de Sel vermengen. 
Dattelsirup, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker und Ei verquirlen. Püree, Milch und geschmolzenes Kokosöl zufügen. Nun die feuchten mit den trockenen Zutaten vermengen. Den Teig in die vorbereitete Backform geben. Nüsse auf den Teig geben. Im vorgeheizten Ofen etwa 20 bis 25 Minuten goldbraun backen. Nach der Backzeit aus der Form lösen und etwas auskühlen lassen. 

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. In einen Gefrierbeutel geben und von diesem die Ecke abschneiden. Schokolade über den Kuchen geben.